E-Mail-Sicherheit

SPF, DKIM und DMARC: E-Mail-Domain richtig absichern

SPF, DKIM und DMARC helfen dabei, den Versand von E-Mails unter der eigenen Domain besser zu steuern und zu prüfen. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme ist entscheidend, weil auch legitime Newsletter-, Rechnungs- oder CRM-Dienste Nachrichten im Namen Ihrer Domain versenden können.

Versandquellen vollständig erfassen

Erstellen Sie eine Liste aller Systeme, die E-Mails mit Ihrer Domain versenden: Unternehmenspostfächer, Website-Formulare, Newsletter, Abrechnung, Termin- oder CRM-Dienste. Prüfen Sie für jeden Dienst, wer ihn betreibt und welche Domain oder Subdomain verwendet wird. Veraltete oder vergessene Versandquellen können nach einer Änderung zu fehlender Zustellung führen.

Die drei Mechanismen unterscheiden

SPF beschreibt, welche Absender-Infrastruktur für eine Domain autorisiert ist. DKIM versieht Nachrichten mit einer kryptografischen Signatur, deren öffentlicher Schlüssel über DNS geprüft wird. DMARC legt fest, wie empfangende Systeme mit Nachrichten umgehen sollen, die die vorgesehenen Prüfungen nicht bestehen, und kann Berichte bereitstellen. Zusammenspiel und konkrete Ergebnisse hängen von DNS-Einträgen, Versanddiensten und der Ausrichtung der Domains ab.

Änderungen kontrolliert ausrollen

Prüfen Sie zuerst vorhandene DNS-Einträge und dokumentieren Sie den aktuellen Stand. Konfigurieren Sie autorisierte Versanddienste einzeln und kontrollieren Sie Testnachrichten sowie Berichte. Beginnen Sie mit einer vorsichtigen DMARC-Richtlinie, die Beobachtung ermöglicht, bevor Sie restriktivere Maßnahmen erwägen. Verschärfen Sie Einstellungen erst, wenn legitime Quellen erkannt und korrigiert wurden.

Monitoring und Eigentümerschaft einplanen

Bestimmen Sie, wer Berichte auswertet, Änderungen an Versanddiensten meldet und DNS-Einträge pflegt. Überprüfen Sie die Konfiguration bei neuen Dienstleistern und Domainänderungen erneut. Schützen Sie den administrativen Zugriff auf DNS-Verwaltung und halten Sie dokumentierte Wiederherstellungs- oder Rückfallinformationen bereit.

Fehlerhafte DNS-Einträge können die Zustellung legitimer E-Mails beeinträchtigen. Änderungen sollten mit einer vollständigen Liste der Versandquellen und einer getesteten Rückfallmöglichkeit erfolgen.

Vor der Richtlinienänderung prüfen

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